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GEBIET UND NATURRAUM VON MOGÁN

Die Insel Gran Canaria hat eine Fläche von 1.560 km2. Davon nimmt die Gemeinde Mogán eine Fläche von 172,44 km2 ein, womit sie die zweitgrößte Gemeinde der Insel ist. Sie grenzt im Norden an die Gemeinde Tejeda, im Osten an San Bartolomé de Tirajana, im Süden an den Atlantischen Ozean und im Westen an La Aldea de San Nicolás.

Die höchsten Erhebungen des Gebiets sind die Quelle des Veneguera-Beckens (Yescas mit 1.515 Metern Höhe) und das Mogán-Becken (Sándara mit 1.578 Metern über dem Meeresspiegel).

Diese Orografie macht Mogán zu einem Ort starker Kontraste und landschaftlicher Vielfalt, in dem die Kultur der Seefahrt mit der ländlichen Welt und den Bergen koexistiert.

Die 21.000 Einwohner der Gemeinde Mogán verteilen sich auf mehr als vierzig über das gesamte Gebiet verstreute Siedlungskerne.

Das Klima von Mogán ist einer der Gründe, warum es zu einer der wichtigsten Tourismusgemeinden der Kanarischen Inseln geworden ist. In der Gegend zwischen Arguineguín und Mogán herrscht ein Mikroklima, das das ganze Jahr über für angenehme Temperaturen sorgt.

Im Sommer sorgen Passatwinde für Abkühlung und verhindern übermäßige Hitze. Im Winter hingegen sorgen Atlantikzyklone für ein eher frühlingshaftes Klima. Diese Eigenschaft macht diese Gegend laut der Weltgesundheitsorganisation zu einem der besten Orte für die Genesung von Rheumapatienten oder Menschen mit ähnlichen Beschwerden.

Obwohl es von November bis März nur wenig regnet, kann es bei Südwestwind zu starken Regenfällen kommen, die die Stauseen und Teiche im mittleren und oberen Teil der Gemeinde füllen. Die Durchschnittstemperatur beträgt 19,2 Grad.

Innerhalb der Gemeinde Mogán sind die Schluchten Barrancos de Arguineguín, Mogán, Veneguera und das Tauro-Massiv besonders hervorzuheben.

Diese Gebiete sind reich an Natur und beherbergen zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, die endemisch auf den Inseln sind. Diese Besonderheit macht die Gemeinde Mogán zu einem der wenigen Orte, an denen man auf wenigen Kilometern die ökologischen Besonderheiten der Kanarischen Inseln genießen und kennenlernen kann.

Aus diesem Grund stehen 38 % des Gemeindegebiets unter Schutzmaßnahmen, die im Naturschutzgebiet Inagua, im Landschaftspark Nublo und im Naturdenkmal Tauro geregelt sind.